Een Sneetje Brood, En Wat Koffee
64283, Darmstadt, Deutschland
Ein deutsches Arbeitslager im letzten Atemzug des Zweiten Weltkrieges.
Im Schatten der grossen Vernichtungslager schreibt Klazinus seine Geschichte.
Unter dem allmächtig wachenden Auge der deutschen Wachmänner schuftet er auf
den Feldern gemeinsam mit dem naiven Jan, dem Pfarrer Kuipers und Henk. Tag
für Tag graben sie, sodass die aufgeplatzten Schwielen nie verheilen.
Unterernährt und übermüdet ist das der Alltag ohne Ende in Sicht, der diesen
Männern geboten wird. Ein Teufelskreis. Doch trotz der Angst und der möglichen
Konsequenzen gelingt es Klazinus, eine kleine Menge an Lebensmitteln zu
verstecken und unter die Gefangenen zu verteilen. Er klammert sich an seine
Hoffnung auf ein besseres Morgen, denn diese ist alles, was ihm bleibt.
Als die alliierten Streitkräfte näher rücken, beginnt sich Hoffnung unter
den Gefangenen zu regen. Doch Henk plant bereits eine riskante Flucht. Klazinus
warnt ihn vor den Gefahren, doch einige Häftlinge, auch Jan, entscheiden
sich, es zu wagen. In der Nacht geraten die Flüchtigen unter Beschuss. Klazinus
und Kuipers bleiben zurück und erleben mit einer Handvoll anderer am
nächsten Tag die Befreiung des Lagers.
Es war der Frühling 1945.
Mehr Blut und Wasser
64839, Münster (Hessen), Deutschland
Ein Abschlussfilm der Hochschule Darmstadt
Logline: Die eigenständige Celia wird unerwartet in ihr früheres Leben und ihre zerrüttete Familie zurückgezogen, als sie erfährt, dass ihre achtjährige Schwester Lucie Probleme verursacht. Nun steht sie vor der Herausforderung, ihr eigenes Leben und ihre Beziehung mit den Verpflichtungen gegenüber ihrer Familie zu balancieren.
Genre: Drama
Länge: ca. 30 Minuten
Ziele und Zielgruppe: Der Kurzfilm „Blut und Wasser“ setzt sich anhand einer persönlichen, individuellen Geschichte mit dem universellen Thema Familie auseinander. Unsere Hauptfigur Celia durfte nie wirklich Kind sein – sie überschreitet ihre eigenen Grenzen, um für ihre Geschwister eine Art Mutterersatz zu sein. Wir stellen die Frage: „Wie viel ist man seiner Familie schuldig?“ – und geben eine klare Antwort: „Nicht alles.“ Unser Ziel ist es, dem Thema eine Bühne zu geben und die Zuschauer:innen emotional so zu berühren, dass sie ihre eigene Vorstellung von Familie aus neuen Perspektiven hinterfragen.
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