111 Gigabyte
Pazz Boosted
Duisburg, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Während die Menschheit sich immer fremder wird, sind zwei Agent:innen auf einer spirituellen Mission, diesen Albtraum zu beenden und uns alle zu retten.
Die Menschen schauen sich nicht mehr an und fühlen weder Glück noch Trauer, und noch nicht einmal Wut über ihren Zustand. Nein viel schlimmer: sie sind erfüllt von Entfremdung und einer tiefen Gleichgültigkeit.
Doch als es 2:22 Uhr schlägt, soll sich alles verändern.
Zwei mysteriöse Agent:innen betreten unsere Welt.
Sie durchqueren ein surreales, labyrinthartiges Kaufhaus, um den verlorenen wahren Emotionen der Menschheit auf den Grund zu gehen. Auf einer spirituellen Mission, die zwischen Liebe und Wut schwingt, stellen sie sich dem globalen Dilemma der Entfremdung, um die Grundlage für eine authentische, heilsame Gemeinschaft wiederherzustellen.
Wo liegt der Schlüssel zur Befreiung?
Ist Wut stärker als Liebe ?
Können wir überhaupt noch gerettet werden?
Durch sakrale, surreale Bilder, skurillen Symbolismus und Tanz wollen wir genau diese Fragen in '111 Gigabyte' gemeinsam ergründen.
Der Kurzfilm wird im Rahmen unseres Filmstudiums an der FHDortmund realisiert.
Mehr Vertraulich (AT)
Dortmund, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Ein neuer Mitarbeiter in einem endlosen Bürokomplex wird mit unverständlichen Aufgaben bedrängt. Keine Hilfe in Sicht: Auch seine fanatischen Vorgesetzten verwirren den naiven Neuling nur weiter. Je länger er arbeitet, desto tiefer taucht er ein in einen labyrinthischen Albtraum aus Kontrolle, Wahn und Existenzangst.
Mehr a botched shave
Booster Candidate
Dortmund, North Rhine-Westphalia, Germany
Jeden Tag erreichen uns Nachrichten aus Kriegsgebieten in Form von Zahlen: Opferzahlen, Statistiken, anonymisierte Angaben. Doch Zahlen bleiben abstrakt – sie schaffen Distanz zu den Menschen dahinter.
„A Botched Shave“ interessiert sich nicht für die sichtbare Brutalität des Krieges, sondern für seine unterschwellige Präsenz im Alltag. Der Film stellt die Frage: Was passiert mit einem Leben, wenn der Ausnahmezustand zur Normalität wird?
In vier parallel erzählten Geschichten begegnen wir scheinbar gewöhnlichen Momenten: Menschen, die über ihre Zukunft sprechen, Tee trinken, spielen oder sich auf einen Abend vorbereiten. Fragmente eines Alltags, die vertraut wirken könnten – unabhängig vom Kontext.
Der Krieg bleibt dabei unsichtbar. Er existiert nur am Rand: als leiser Nachrichtenbericht, als entferntes Geräusch, als konstante, aber kaum noch wahrgenommene Realität.
Gerade durch diese Reduktion entsteht etwas Beunruhigendes: Der Krieg ist nicht komplett abwesend, sondern so sehr Teil des Lebens geworden, dass er nicht mehr aktiv gespürt wird.
Bis, ohne Vorwarnung, alles abbricht.
„A Botched Shave“ ist kein Film über den Krieg selbst, sondern über die fragile Kontinuität des Lebens in seinem Schatten – und darüber, wie leicht eine menschliche Geschichte verschwinden und zu einer bloßen Zahl werden kann.
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