each one kills - the thing they love
Leipzig, Sachsen, Deutschland
Joanne (26) und Luca (25) beginnen nach einer Fernbeziehung ein gemeinsames Leben in einer neuen Wohnung. Doch schnell zeigt sich, dass die erhoffte Nähe von Lucas Obsession für ihre Arbeit überschattet wird. Sie will sich erneut an einer Filmhochschule bewerben und verliert sich zunehmend in einem alten, unvollendeten Horrorfilmprojekt, das sie psychisch belastet und die Beziehung belastet. Luca kapselt sich ab, wird von einem imaginären Zirkusdirektor in eine düstere Kreativwelt gezogen, und Joanne übernimmt alle praktischen Aufgaben.
Die Beziehung der beiden verschlechtert sich, als Lucas Arbeit in wahnhaften Exzessen gipfelt. Joanne sucht Hilfe bei ihrem gemeinsamen Freund Richard, der enthüllt, dass Luca an einem verfluchten Film arbeitet, der einst einen Dramaturgen in den Wahnsinn trieb. Gemeinsam locken Joanne und Richard Luca ins Theater, um sie zu konfrontieren. Während eines Streits wird ein altes Video aus ihrer Schulzeit projiziert, das ihre früheren, unbeschwerten Zeiten zeigt.
Das Video öffnet Luca die Augen für ihre Besessenheit und den Schaden, den sie ihrer Beziehung zugefügt hat. Beide erkennen, dass sie sich verändert haben und sich gegenseitig verletzten, was schließlich zu einem Moment der Einsicht und möglichen Heilung führt.
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Pazz Boosted
Leipzig, Sachsen, Deutschland
Ein Haus inmitten einer einsamen, fast traumgleichen Landschaft – still, zeitlos, seltsam lebendig.
Es steht nicht einfach da: Es ist ein Protagonist, Gastgeber, Spiegel, Falle und Portal zugleich. In seinem Inneren versammelt es vier archetypische Figuren – den Narren, die Liebe, den Tod und zuletzt den Zuschauer selbst. Jede dieser Gestalten lebt zunächst isoliert, gefangen in einem eigenen absurden Alltag. Doch das Haus ruft sie – auf eine Weise, die sich jeder Logik entzieht.
Sie folgen dem Ruf. Und während sie sich in seinen Räumen begegnen, beginnen sich Grenzen zu verwischen: zwischen Traum und Realität, zwischen den Figuren selbst – und schließlich zwischen dem Haus und jenen, die es betreten.
Eine fundamentale Transformation setzt ein. Doch was genau sich verändert, bleibt rätselhaft – wie ein Schatten im Nebel.
Am Ende steht das Haus wieder allein. Die Geschichte beginnt erneut. Oder etwa nicht?
Ein Filmprojekt als Hommage an David Lynch – inspiriert von seiner Sprache des Unbewussten, seinen verschachtelten Realitäten, seiner Lust am Verstörenden. Eine Meditation über Identität, Vergänglichkeit und das unausweichliche Echo innerer Räume.
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