Mathilde ist 70 Jahre alt und lebt mit ihrer Tochter Maria und ihrem Schwiegersohn Heinz in einem abgelegenen Familienhaus am See. Der Alltag ist streng geregelt und von emotionaler Distanz geprägt. Mathilde hat innerlich mit ihrem Leben abgeschlossen, trauert ihrem verstorbenen Mann nach und blickt auf ein Leben zurück, das sie vor allem in festen Rollen für andere verbracht hat.
Als ein junger lebensfroher Hippie in einem gelben Zelt im Garten auftaucht, gerät die Ordnung der Familie ins Wanken. Seine freie Lebensweise bringt Bewegung in festgefahrene Strukturen, sorgt für einige absurde Momente und lässt neue Nähe entstehen. Besonders Mathilde beginnt, ihr Leben zu hinterfragen und entdeckt, dass es nie zu spät ist, sich selbst noch einmal neu zu begegnen.